Susanne Frenkel hilft mit Kosmetiktipps krebskranken Frauen

Krebs – fünf Buchstaben, die die Welt von einem Tag auf den anderen verändern, wenn die Diagnose gestellt wird. Nichts ist ab dem Moment mehr so, wie es einmal war. In den meisten Fällen kommt die Chemo-Therapie zum Einsatz. Wenngleich die Aussicht auf Heilung im Vordergrund steht, macht vor allem Frauen das „sichtbare Zeichen“ der Chemo sehr zu schaffen. Alle Attribute der Weiblichkeit und das Selbstvertrauen schwinden zusehends. Das Fehlen der Haare, der Augenbrauen und Wimpern lässt viele Patientinnen regelrecht verzweifeln. Dazu kommt die durch die Medikamente ausgelöste schlechte körperliche Verfassung, die sich auch in der Hautfarbe spiegelt.

Susanne Frenkel  (Foto) weiß, was das alles mit den Betroffenen macht. Die staatlich geprüfte Kosmetikerin mit mehr als 30-jähriger Berufserfahrung  kennt die Fragen und Nöte der Frauen, denn in ihrem näheren Familienumfeld sorgte die Diagnose „Krebs“ ebenfalls für eine konkrete Auseinandersetzung mit den Folgen. Zudem befasste sich die 53-Jährige schon vor längerer Zeit mit dem Thema. So besuchte sie Kurse, in denen eine speziell geschulte Kollegin den Frauen zeigte, wie sie mit ein bisschen Kosmetik wieder Konturen und einen natürlichen Teint zaubern konnten. Später gab die erfahrene Kosmetikerin eigene Seminare. „Ich erinnere mich sehr gut daran, dass eine Teilnehmerin am Anfang voller Verzweiflung ihren Spiegel durch den Raum warf, weil sie ihr Spiegelbild nicht ertragen konnte. Zum Abschluss des Kurses ließ sie sich dann mit allen zusammen fotografieren und hatte durch die Tipps ein bisschen Selbstvertrauen wiedererlangt“, so Susanne Frenkel.

Genau das möchte sie in ihren kleinen kostenfreien Kosmetik-Seminaren, in ihrem Studio am Markt 1, betroffenen Frauen mit auf den Weg geben.

Ab Januar 2020 können Termine vereinbart werden unter Telefon 0177/7173663 oder per Mail an info@kosmetik-garding.de.  „Ganz klein, unter vier Augen, gehe ich dann ganz auf die Fragen und Bedürfnisse ein, gebe Hilfestellungen, wie man optisch den Nebenwirkungen entgegentreten und besser mit den äußerlichen Veränderungen umgehen kann. Ich  zeige, wie Augenbrauen geformt werden, die Augenpartie wieder Konturen bekommt und die Gesichtsfarbe natürlich und gesünder wirkt. Auch, wer sich bisher noch nie geschminkt hat, bekommt in den Kursen leicht zu erlernende Tipps. Es geht nicht darum, zu einem wandelnden Farbkasten zu werden, sondern ein ganz natürliches Tagesmakeup selbst aufzubringen zu können“, so die Kosmetikerin.

Letztlich hilft es, im Prozess des Gesundwerdens das Selbstwertgefühl zu stärken. Damit wird  zudem die eigene Kraft aktiviert, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen.  „Ich wünsche mir, dass sich betroffene Frauen trauen, sich bei mir zu melden. Ich weiß, wie schwer das ist, den Schritt zu wagen, möchte aber Mut machen und ihnen mit meiner Hilfe den Weg zur Besserung erleichtern“, so Susanne Frenkel abschließend.

Text/Foto: Petra Blume