Mit einer plattdeutschen Andacht machte Pastor Knippenberg den Anfang zu einer Jahresversammlung des Heimatbundes rund um die Eiderstedter Kirchen. „Neben der Sprache ist auch die Landschaft ein ganz wesentlicher Teil des Heimatgefühls“ betonte Pastor Knippenberg und da sticht in der Landschaft Eiderstedt das Essemble der achtzehn Kirchen in ganz besonderer Weise hervor.
Danach ging es ins „Tajine“, dem ehemaligen Pflegeheim Martje-Flohrs-Haus. Bei Kaffee und Kuchen berichtete Pastor Goltz aus Schwabstedt mit eindrucksvollen Bildern über das Projekt zur Sanierung der Eiderstedter Kirchen. In den kommenden Jahren sollen alle 18 Eiderstedter Kirchengebäude saniert werden.
Ein gewaltiges Projekt: Sollen doch etwa 100.000 Schieferplatten auf den Dächern ausgewechselt, mit 3.000 Zentner und 50.000 Mauersteinen das Mauerwerk saniert werden. Wie dringend die Sanierung ist, zeigt sich daran, dass einzelne Kirchen bereits heute Einsturz gefährdet sind. Erfreulicherweise wird Projekt „Eiderstedter Schutzengel“ zu 50% vom Bundeskulturministerium gefördert. Aber die verbleibenden 9,35 Millionen stellen den Kirchenkreis vor eine enorme finanzielle Herausforderung. Es ist daher jede Spende willkommen! Nähere Informationen unter www.eidertstedter-schutzengel.de.
Im Anschluss lies Bürgermeisterin Kummerscheidt die „Grand Dame von Eiderstedt“, die Stadt Garding, wieder auferstehen und berichtet in einem kurzweiligen Abriss von den Höhen und Tiefen der Kleinstadt im Herzen Eiderstedts.
Schließlich berichtet der Vorsitzende des Heimatbundes den zahlreich erschienen Mitgliedern über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres. „An der Sommerfahrt, der Vortragsreihe und ganz besonders dem Plattdüütschen Dag haben viele Eiderstedter teilgenommen.“ freut sich Hans Meeder. Die Vorstandswahlen stellten nach dieser erfolgreichen Bilanz denn auch kein Problem dar. Hans-Joachim Radtke (2. Vorsitzender), Armin Jeß (Geschäftsführer) und Ove Andresen, Sandra Phillipsen sowie Renate Poggensee (jeweils Beisitzer) wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Auf der Versammlung wurde auch festgelegt, die Jahreshauptversammlung zukünftig im 1.Quartal des Jahres stattfinden zu lassen, das nächste Mal also zu Beginn 2019.

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