Das Ehepaar Ebsen sammelt Salz- und Pfefferstreuer

Dirk und Dörte Ebsen aus Tating haben das Sammelfieber entdeckt. Mittlerweile nennen sie 1000 Pfeffer- und Salzstreuer in den undenkbarsten Formen und Farben ihr Eigentum. Begonnen hat es im Jahr 2009. Damals betrieb Dirk Ebsen noch die Gastwirtschaft im Tümlauerkoog. Eigentlich suchte er nur nach einer Vitrine, die er irgendwo gebraucht kaufen wollte. Sie beinhaltete damals 16 Paar unterschiedlicher Streuer. Die Vitrine bekam er nicht, aber die Salz- u. Pfefferstreuer wurden sein Eigen. In kleinem Umfang kamen nach und nach welche dazu. Erst als er die Gaststätte in Tating übernahm und seine Frau fürs Leben fand, ging die Sammelei richtig los. Mittlerweile haben sie für ihre Gasträume schon etliche Vitrinen bauen lassen, in denen sie die kleinen Objekte ausgestellt haben. Die eine füllt weihnachtliche Motive, die andere Dinge, an denen Kinder ihre Freude haben und weitere Regale sind mit Tieren gefüllt. Es gibt nur wenig Doppelte. Das Besondere an diesen Streuern ist, dass man bei Gesellschaften für jeden Anlass die passende nützliche Tischdeko, wie etwa beim Golfclub Ball und Schläger oder beim Trecker-Treff-Essen nostalgische Fahrzeuge aufbauen kann. Viele Streuer konnten aus Platzgründen noch nicht untergebracht werden, andere wiederum sind im Büro verwahrt, da sie nicht ganz jugendfrei sind.

Wie man zu solch einer großen Auswahl kommt? Ganz einfach. Viele Gäste aus Nah und Fern bringen mittlerweile Salz- und Pfefferstreuer als Geschenk mit. Ein Mann, der zufällig von der Sammelleidenschaft der Wirtsleute über Facebook erfahren hatte, kam eines Tages mit einem Karton mit lauter Hühnern an. Aber auch von ihren Auslandsreisen bringen Dirk und Dörte Ebsen neue Modelle mit, so zum Beispiel aus der Karibik, Texas, Dubai und Singapur.

Die Lieblingsstücke der beiden sind jedoch zwei einfach aus Holz gedrechselte Streuer, jeweils mit ihren Namen und einer Figur versehen. „Die hat meine Tochter mit ihrem Freund selbst hergestellt und uns zu Weihnachten geschenkt“, so Dörte Ebsen.

Text: Dörte Hach/ Foto: Torsten Beetz