Dänisch, cremig, lecker

Dänisches Softeis und mehr in Tönning

Ein Leerstand am Tönninger Markt ist Geschichte. In den Räumen Am Markt 11 (ehemals Mühlen-Bäcker) hat „Das Streuselhaus“ eine neue Heimat gefunden. Edgar und Sabine Rasch bieten hier dänisches Softeis, Crepes, Süßigkeiten und Kaffeespezialitäten an. Ein weiteres „Streuselhaus“ führt die Tochter der Familie in Lunden. Die Eheleute Rasch sind von Haus aus Schausteller. Doch aufgrund der aktuellen Lage sind Karussells und ein Spiegellabyrinth eingelagert. „Wir brauchen Leben um uns herum“, so Sabine Rasch (53) und so betrieb sie im vergangenen Jahr bereits einen mobilen Softeisstand in Garding. Auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für einen festen Standort wurden sie am Tönninger Markt fündig. Nach drei Monaten Umbauphase konnte im April eröffnet werden. Per Fensterverkauf verwöhnt Sabine Rasch nun ihre Gäste mit verschiedenen Softeisvariationen zum Mitnehmen. Wer am Platz Kaffee, Eis oder Crepes genießen möchte, kann das zurzeit im Außenbereich, wo Tische und Stühle zur Verfügung stehen. „Wir hoffen, auch bald den Innenbereich öffnen zu dürfen“, so Sabine Rasch. Dort bietet das Mobiliar gut 20 Personen Platz. Der Clou beim „Streuselhaus“ sind natürlich die Streusel. Circa 25 bis 30 verschiedene Streuselarten stehen zur Verfügung. Da fällt die Entscheidung oft schwer und es bleibt wohl nur das Durchprobieren auf der Suche nach dem ganz persönlichen Streuselfavoriten.

Geöffnet ist zurzeit täglich von 13 bis 18.30 Uhr, doch sobald der Frühling weiter Fahrt aufnimmt und die Temperaturen steigen, werden die Öffnungszeiten verlängert, versichert Sabine Rasch. Befragt nach dem Unterschied von herkömmlichem Softeis zu dänischem Softeis antwortet Sabine Rasch: „Das bemerkt man sofort am Geschmack. Während herkömmliches Softeis mit Milch hergestellt wird, wird dänisches Softeis auf Sahnebasis produziert.“ Sabine Rasch freut sich auf die Saison und auf viele Gäste. Eisliebhaber können sich eine Stempelkarte aushändigen lassen. Nach zehn Eisgenüssen gibt es dann das elfte Eis gratis.

Text/Foto: Ute Gieseler