Tönning/Wesselburenerkoog.

Ein halbes Jahrhundert ist der Bau des Eidersperrwerks her. Bei der Sturmflut 1962 sterben hunderte Menschen. Daraufhin werden Deiche erhöht und der Bau des Eidersperrwerks beschlossen.

Mitten in der Bucht der Eider wird eine fünf Kilometer breite Abdämmung gebaut.  Der Bau des Sturmflutsperrwerks ist 1973 beendet. Nach sechs Jahren Bauzeit sind Anwohner und Tiere am Eider-Fluss zwischen Nordfriesland und Dithmarschen vor Sturmfluten sicher.

Aus diesem Anlass ist am 9. September Tag der offenen Tür. Von 10.00 bis 18.00 Uhr zeigt das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) eine Ausstellung und Fachleute beantworten Fragen.

Zu sehen sind etwa das Peilschiff „Uwe Jens Lornsen“ und der Seenotkreuzer „Paul Neisse“. Außerdem werden kurze Seetörns mit hiesigen Fischkuttern gezeigt. Die WSA-Tauchergruppe stellt ihre Arbeit vor. Und Kinder können den Titel eines „staatlich anerkannten Schleusenbaumeisters oder -meisterin“ erwerben. Auch der Leitstand des Sperrwerkes ist für Besucher geöffnet – von dort kann über Nordsee und Eider geblickt werden. Für Livemusik sorgen die Shantychöre „Eiderenten“ und „Strandräuber“.

( ek / mt )