Treffen im Bildungszentrum der Westküstenkliniken

Hygieneexperten laden zum landesweiten Austausch nach Heide

Das erste Netzwerktreffen seit dem Corona-Lockdown 2020 steht an. Ende Oktober laden die Westküstenkliniken Fachkräfte aus dem ganzen Land zum Austausch über Infektionsschutz ein. Auf dem Programm stehen aktuelle Themen wie Erreger im Abwasser, Sepsis und Hygiene im Rettungsdienst.

Zwei Menschen in weißer Kleidung stehen in einem hellen Foyer.

Die beiden Leiter der Krankenhaushygiene an den Westküstenkliniken, Dr. Sandra Rasmussen und Dr. André Bode haben das Programm im Wesentlichen erstellt und freuen sich über viele Teilnehmende. | Foto: WKK

Infektionsschutz bleibt eines der wichtigsten Themen im medizinischen Alltag. Um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen zu diskutieren, lädt der 6K-Klinikverbund Ende Oktober wieder zu einem Hygieneforum in das Bildungszentrum der Westküstenkliniken (WKK) nach Heide ein. Einen Tag lang werden sich Expertinnen und Experten aus Kliniken, dem öffentlichen Gesundheitsdienst sowie aus Heimen und anderen Gesundheitseinrichtungen intensiv austauschen.

Wandel durch technischen Fortschritt

Organisiert wird die Veranstaltung von Dr. André Bode und Dr. Sandra Rasmussen, der Doppelspitze der WKK-Krankenhaushygiene. Sie haben das Forum unter das Motto „Hygiene in unruhigen Zeiten“ gestellt. Damit sei jedoch nicht die Weltlage gemeint, wie Dr. André Bode betont: „Hygiene im Krankenhaus und in Gesundheitseinrichtungen ist vielschichtig und unterliegt auch dank des technischen Fortschritts einem stetigen Wandel“. Der regelmäßige Austausch sei daher essenziell.

Lehren aus der Corona-Pandemie

Das letzte Hygieneforum des 6K-Verbundes – zu dem sich unter anderem die Westküstenkliniken, das Klinikum Itzehoe, das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster und das Städtische Krankenhaus Kiel zusammengeschlossen haben – fand 2020 statt, nur drei Wochen vor dem Corona-Lockdown.

Seitdem habe sich viel getan: „Durch Corona haben wir viel gelernt und vieles ist heute selbstverständlich, wie beispielsweise der Nachweis von Krankheitserregern im Abwasser“, erklärt Dr. Sandra Rasmussen. Diese Abwasser-Analysen werden auf dem Forum am Beispiel von Grippeviren ebenso ein Thema sein wie der Einsatz von Antibiotika, der Umgang mit Sepsis und die besonderen Hygiene-Anforderungen im Rettungsdienst.

Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken eröffnet die Tagung in Heide mit einem Grußwort.

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