Am 4. Januar geht’s wieder los

Klönschnack und Likörchen

Einmal im Monat nach Herzenslust klönen bei Kaffee und Kuchen.

Foto: Sommer

Wer diesen drei Ehrenamtlerinnen begegnet, der verlässt das Gespräch mit einem Lächeln. Jede einzelne von ihnen hat eine bewegende Geschichte zu erzählen, und jede einzelne von ihnen ist voller Lebensmut, voller Dankbarkeit, voller Energie und Herzenswärme: Lissi Plagemann, Heike Konz und Gisela Mischke.

Sie sind zwischen 58 und 66 Jahre alt und jede hat auf ihre Art Erfahrung in der Altenpflege.
Im April haben sie sich zusammengetan und das erste Mal einen Klönschnack gestaltet für Menschen aus dem Raum Eiderstedt, die einfach Lust haben auf nette Gespräche und eventuell ein paar Gesellschaftsspiele.

Bevor es am ersten Donnerstag im April jedoch losgehen konnte, machten die Drei sich Gedanken, was es denn braucht für einen gemütlichen Klön-Nachmittag. Zuallererst Räumlichkeiten. Gisela Mischke als Ideengeberin bekam sofort das Angebot von ihrem Chef, dem Versicherungsmakler Thomas Andresen, dass das Veranstaltungszentrum im ehemaligen Martje-Flohrs-Haus den Initiatorinnen zur freien Verfügung stünde.

Sie stehen ein für den Klönschnack (v.l.): Meike Fenske, Gisela Mischke, Thomas Andresen, Heike Konz und Lissi Plagemann.
Sie stehen ein für den Klönschnack (v.l.): Meike Fenske, Gisela Mischke, Thomas Andresen, Heike Konz und Lissi Plagemann. | Foto: privat
Sie stehen ein für den Klönschnack (v.l.): Meike Fenske, Gisela Mischke, Thomas Andresen, Heike Konz und Lissi Plagemann.

Die Frage nach dem Kuchen stellte sich gar nicht erst, denn den backt die Konditorin Lissi Plagemann selbst mit Liebe für die Klön-Nachmittage, die seitdem sehr erfolgreich und immer mit einer kleinen Überraschung stattfinden.

Für einen Kostenbeitrag in Höhe von drei Euro pro Person erleben die Teilnehmer gesellige Stunden in Gemeinsamkeit. In diesem Monat gab es neben dem Besuch vom Nikolaus sogar einen Auftritt des Eiderstedter Liedermachers Rainer Martens – und zum Abschied den selbstgemachten Eierlikör, das hat schon Tradition.