27-Jähriger wegen Betrugsverdachts verhaftet
Die Kriminalpolizei hat am Freitag einen 27-Jährigen festgenommen. Der Mann soll durch gefälschte Dokumente mehrere zehntausend Euro erbeutet haben. Das Amtsgericht Flensburg erließ Haftbefehl.
Symbolbild: Ein Fahrzeug der Polizei. | Foto: Jeannette1980/Pixabay
Die Kriminalpolizei Husum hat am vergangenen Freitag in Friedrichstadt einen 27-jährigen Mann festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg erließ das dortige Amtsgericht Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr. Nach der Vorführung beim Haftrichter am Samstag wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt überführt.
Hintergrund der Festnahme sind mehrere mutmaßliche Betrugsdelikte. Laut Ermittlungsbehörden soll der Mann zwischen November 2025 und August 2026 zwei Geschädigte in sechs Fällen um einen Betrag im mittleren fünfstelligen Bereich betrogen haben. Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, sich als Alleinerbe eines kurz vor der Auszahlung stehenden Vermögens ausgegeben zu haben. Zur Täuschung der Opfer soll er Bankenschreiben und Urkunden gefälscht haben.
Der Beschuldigte stand bereits im vergangenen Jahr im Fokus der Behörden. Am 6. November 2025 durchsuchten Kriminalbeamte seine Wohnung wegen eines weiteren Betrugsverdachts. In dem ebenfalls von der Staatsanwaltschaft Flensburg geführten Fall soll er eine Person um eine Summe im hohen sechsstelligen Bereich betrogen haben.
Nach Angaben der Polizei nutzte der Mann das mutmaßlich erbeutete Geld, um seinen Lebensstil zu finanzieren. Die Ermittlungen dauern an.
Polizei Flensburg, Schleswig-Flensburg und Nordfriesland