Garding. Das Handy anschalten und sich in ein kostenloses WLAN einwählen, ohne Codes oder Apps herunterladen zu müssen. Möglich macht das das Projekt Freifunk, bei dem Privat-Personen oder Unternehmen etwas von ihrem Internet für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Freifunk gilt für viele Unterstützer als das digitale Glas Wasser, das man seinen Freunden und Gästen guten Gewissens anbietet. Auf Initiative der Stadtmarketingbeauftragten Kati Marggraf soll nun auch bald Garding mit Hilfe von Freifunk möglichst flächendeckend mit öffentlichen Hotspots versorgt werden. Garding ging Anfang Juli das Alte Rathaus durch einen vom Heimatbund Eiderstedt gesponserten Router an den Start.  Die Musikantenkneipe Lütt Matten folge auf dem Fuss. Weitere Mitstreiter werden gesucht. In allen Freifunk-Communitys gleicht sich der Aus- und Aufbau des Freifunk Netzes. Ein handelsüblicher Router wird mit der speziellen Freifunk Software der jeweiligen Community vor Ort ausgerüstet und mit dem Router des Freifunk-Knoten-Betreibers verbunden. Der Datenverkehr, der über das Freifunk-Netz läuft, ist dabei verschlüsselt. Die Daten werden in einem VPN-Tunnel zum Freifunk-Server gesendet und von dort ins Netz zurück gespielt. Durch diesen Kniff gilt Freifunk als Provider, der nicht der Störerhaftung unterliegt. Aus diesem Grund wird sowohl dem Freifunk-Nutzer als auch dem Freifunk-Knoten-Betreiber Anonymität gewährt und es müssen keine Abmahnungen befürchtet werden. Gerade in Urlaubsregionen werben Freifunker mit diesem Angebot, damit Gäste jederzeit mit ihren mobilen Geräten ins Internet gehen können. Alle Infos unter www.freifunk.net. Ansprechpartner für Garding ist Roland Schmidt, 04862-104813 oder ff-garding@eidertec.de. Einen Überblick über alle Freifunk-Netze gibt es hier mesh.nord.freifunk.net

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