Simonsberg. Was lange währt, wird richtig gut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, bis dahin war es jedochein weiter Weg für die Gemeinde
an der Husumer Bucht. Eine neue Pellet-Heizung, Erneuerung und Dämmung des Daches, Dämmung der Fassade, Erneuerung der Fenster und Türen sowie ebenfalls eine neue Dämmung am Dach der Turnhalle. Die Liste der Arbeiten  ist lang. In aller Kürze kann man sagen: Der Kindergarten
in Simonsberg wurde auf den neuesten energetischen Stand gebracht. 2012 kam die Idee zur Sanierung auf, als die Gemeinde erfuhr, dass unter der Bedingung eines energetischen Gutachtens eine EU-Förderung möglich sei. Kurzerhand wurde das Projekt angepackt und mit viel Engagement umgesetzt. Nicht ohne stolz verkündete Bürgermeistern Angela Feddersen nun den erfolgreichen Abschluss des Projekts. „Wir brauchten etwas Geduld, aber mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden“, sagte Feddersen. Nicht nur die Umfangreichen Arbeiten, auch die Bemühungen um Fördergelder haben sich gelohnt. Von der Gesamtinvestition in Höhe von 397.000 € wurden 146.700 Euro aus dem Programm „Health check“ gefördert – für die kleine Gemeinde Simonsberg eine bedeutende Summe. „Ohne die Förderung hätten wir das nicht umgesetzt“, machte Feddersen
deutlich. Besonderen Dank sprach Feddersen Hanna Fenske, Regionalmanagerin der Aktiv-Region Südliches Nordfriesland, aus. Fenske (Eider-Treene-Sorge GmbH) hatte bei der Beantragung der Fördermittel Unterstützung geleistet. Mit dem Projekt habe man außerdem die regionale Wirtschaft gestärkt, so die Bürgermeisterin. Für die größten Posten – Zimmerei und Dachdeckerarbeiten – gewann ein Betrieb aus Simonsberg die Ausschreibung. Großes Lob gab es von Norbert Limberg, Koordinator bei LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume). Er sah im großen Durchhaltevermögen der Simonsberger für ihre Jüngsten ein klares Signal. „Die Gemeinde verwaltet den Kindergarten nicht, sie füllt ihn mit Leben“, sagte Limberg. Damit gehe man gegen den Trend der Prognosen, die von einer immer älter werdenden Gesellschaft sprächen. Auch
Amtsvorsteher Ralf Heßmann (Amt Nordsee-Treene) fand lobende Worte: „Die Sanierung ist innovativ und energetisch wertvoll!“ Auf diese Weise, so
Heßmann, bleibe die Gemeinde attraktiv für junge Familien.
Yannek Drees

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Eider-Kurier (Redaktion)

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