Investitionen von über 1,6 Millionen Euro • Teilweise Busse statt Bahnen
Hamburg. Die Deutsche Bahn erneuert von März bis Oktober eine Eisenbahnüberführung (EÜ) über den „Oldensworter Sielzug“ in der Nähe
von Oldenswort und Harblek (Strecke Husum–Tönning) auf der Halbinsel Eiderstedt. Die Brücke aus dem Jahr 1912 besteht aus einem eingleisigen Stahlüberbau mit einer Länge von rund zehn Metern. Sie hat jetzt das Ende ihrer technischen Nutzungsdauer erreicht und wird durch ein neues Bau
werk aus Stahl ersetzt. Die Abmessungen bleiben nahezu unverändert. Im Rahmen einer ersten Streckensperrung vom 1. bis
18. April werden das alte Bauwerk zurückgebaut, der Baugrubenverbau sowie die Tiefgründung
eingebracht und eine Hilfsbrücke eingebaut. Unter dem Schutz der Hilfsbrücke entstehen die neuen Fundamente und Widerlager für das neue Bauwerk. Während dieser Streckensperrung werden alle Züge zwischen Husum und Bad St. Peter-Ording komplett durch Busse ersetzt. Während der zweiten Streckensperrung vom 5. bis 10. Oktober werden die Hilfsbrücke ausgebaut, die neue Stahlbrücke eingebaut und die Gleise wieder hergerichtet. Auch in diesem Zeitraum werden alle Züge zwischen Husum und Bad St. Peter-Ording komplett durch Busse ersetzt.
Die Gesamtkosten von über 1,6 Millionen Euro trägt die Deutschen Bahn AG. Es werden alle nach dem Stand der Technik zur Verfügung stehenden und im Rahmen des Bauablaufs zumutbaren Möglichkeiten ausgeschöpft, um Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich
Belästigungen durch Lärm und Staub nicht ausschließen. Sämtliche eingesetzte Geräte genügen den allgemeinen Anforderungen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Die Deutsche Bahn bittet um Verständnis für die mit den Bauarbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

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