BREDSTEDT. „Das Nordfriisk Instituut ist ein unverzichtbarer Teil des Sprachenlandes Nordfriesland“, sagte Astrid Damerow, Kreisvorsitzende der CDU Nordfriesland und Landtagsabgeordnete. Sie besuchte mit weiteren neun Mitgliedern ihres Kreisverbandes das Nordfriisk Instituut in Bredstedt. Der stellvertretende Vorsitzende des Trägervereins des Instituts Peter Nissen und Institutsmitarbeiter Dr. Claas Riecken gaben Einblicke in die Arbeit des Hauses und legten einen Schwerpunkt auf die Pläne für eine Dauerausstellung der nordfriesischen Geschichte und Kultur. Für die Umsetzung der Ausstellung, die Bredstedt noch mehr zu einem Anziehungspunkt für Gäste und Einheimische machen soll, gibt es eine Finanzierungslücke von rund 320.000 Euro. Damerow erklärte, dass sowohl sie selbst als auch der CDU-Landesvorsitzende Ingbert Liebing bereits mit dem Thema befasst seien. Außerdem machte sie deutlich, der Landes-CDU eine Beibehaltung von Ziel- und Leistungsvereinbarungen zwischen Institut und Land zu empfehlen, weil dies die Arbeit des Instituts stärke und allen Beteiligten Planungssicherheit garantiere. Claas Riecken erinnerte abschließend daran, dass es bisher erst einen einzigen Besuch eines Bundeskanzlers bei der friesischen Volksgruppe gegeben habe: Helmut Schmidt im Jahre 1979. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck,dass die Kanzlerin noch vor den Landtags- und Bundestagswahlen von 2017 zu den Friesen komme. (pm)

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Eider-Kurier (Redaktion)

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