Oldenswort. „Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben“, sagt Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von „Slow Food“, einer weltweiten Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten. Dieser „Genießer-Verein“ gibt sozusagen einen „Schlemmerratgeber“ heraus – und genau darin ist jetzt auch der Handelskrug zu finden. „Irgendwie war es immer mein Ziel, in einem solchen Führer aufgenommen zu werden“, gibt Wolfgang Friedrichs unumwunden Gemeinsam mit seiner Frau Ina hat er 1994 den Handelskrug von Heinke und Udo Hartmann und zu dem gemacht, was er heute ist: eine der ersten Adressen der regionalen Gastronomie.

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„In den ersten Jahren war es schon hart“,

erinnert sich der 51-jährige Oldensworter an Tage an denen er den Herd nicht anschmeißen, die Tür abends wortlos und auch manchmal frustriert abschließen musste. Doch das ist lange her. Heute ist es ratsam, sich einen Tisch zu reservieren, will man in den Genuss der Küche des Handelskrugs kommen. Von Beginn an haben Ina und Wolfgang Friedrichs auf Regionalität gesetzt. Fleisch, Obst, Gemüse und Milchprodukte kommen aus der unmittelbaren Umgebung. „Wir haben alles vor der Haustür“, sagt Wolfgang Friedrichs. Und so richtet er sich auch bei der Zusammenstellung der Speisekarte nach dem, was er an guten Produkten in der Region findet. „Ich halte stets Augen und Ohren offen“, sagt der Küchenchef, der es gemeinsam mit seiner Frau Ina vor Jahren auch geschafft hat, sich einen Platz unter den 100 besten Landgasthöfen Schleswig-Holsteins zu erkochen. Die vielfältige Auswahl an Speisen und Getränken wird immer wieder durch die Aufnahme von zwei ständig wechselnden Tagesgerichten ergänzt. So wird ein Besuch des Handelskrugs auch immer wieder zu einer Überraschung, was Familie Friedrichs denn für ihre Gäste bereithält. Eines ist jedoch immer gewiss: Hier wird mit Lust und Leidenschaft gekocht.

 

  • Der Handelskrug hat mittwochs bis sonntags von 11.30 bis 13.30 sowie von 17 bis 20.30 Uhr geöffnet. Jetzt,

in der Nebensaison, gönnen sich die Friedrichs montags und dienstags zwei Ruhetage. In den Monaten Juli und August ist nur montags geschlossen. Telefon: 04864/800

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Eider-Kurier (Redaktion)

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