Im Rahmen einer Informationsveranstaltung wurden den elf neuen Auszubildenden des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Tönning ihre Ausbildungsverträge übergeben.

Tönning. Es waren schon aufregende Augenblicke, als beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Tönning die neuen Ausbildungsverträge persönlich ausgehändigt wurden. Am 1. August beginnt das neue Ausbildungsjahr, aber schon jetzt konnten die neuen Auszubildenden und ihre Eltern sich ein Bild von den kommenden Aufgaben ihrer Berufsausbildung und den zukünftigen Kollegen machen, die sie während ihrer Ausbildung begleiten.

„Natürlich interessiert diese jungen Menschen nicht nur was, sondern auch wer sie in den nächsten Jahren erwartet“, ergänzt Jens-Peter Dühn vom WSA. „Deswegen haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere Aufgaben vorzustellen und natürlich auch, damit jeder Ausbilder sich und sein Ausbildungsfeld im Einzelnen vorstellen und erläutern kann.“

Die Hauptpersonen der Veranstaltung waren die elf neuen Auszubildenden. Am ersten August beginnen drei von ihnen eine Ausbildung zum Wasserbauer, drei wollen Feinwerkmechaniker werden, einer will den Beruf des Elektroniker für Betriebstechnik und einer Elektroniker für Geräte und Systeme erlernen, zwei starten die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und einer soll als Schiffsmechaniker ausgebildet werden.

Nach der Übergabe der Ausbildungsverträge durch die Leiterin des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Christina Ruddeck wurde die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, rege genutzt. Auszubildende lernten sich untereinander kennen, Eltern sprachen mit den Ausbildern Ihrer Kinder und mit den Eltern der Mit-Azubis.

Das WSA Tönning ist stolz darauf, jedes Jahr wieder jungen Menschen aus der Region die ersten Schritte ins Arbeitsleben zu ermöglichen. Durch diese Ausbildungspolitik ist das WSA Tönning einer der erfolgreichsten Ausbildungsbetriebe an der Westküste von Schleswig-Holstein. Hierzu meint Christina Ruddeck: „Ausbildung soll, kann und wird nicht die Hauptaufgabe der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung sein. Trotzdem sehen wir es, auch in Hinblick auf die immer wieder diskutierte Ausbildungsmisere, als sehr wichtig an, junge Menschen für das spätere Berufsleben vorzubereiten, denn gut ausgebildete Fachkräfte werden auch zukünftig in allen Arbeitsbereichen gebraucht. Somit profitiert nicht nur die Verwaltung, sondern auch und gerade die freie Wirtschaft, von der Ausbildungstätigkeit beim WSA Tönning.“

Aber neben der reinen Ausbildung ist auch das Umfeld im Ausbildungsbetrieb wichtig. Und so kamen auch der Personalrat, die Jugend- und Ausbildungsvertretung und die Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen zu Wort. Und alle drei Vertreter stellten fest, eine Ausbildung besteht aus mehr als dem reinen fachlichen Stoff. Man muss auch lernen, für sich und für andere einzustehen und Verantwortung zu übernehmen.

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Eider-Kurier (Redaktion)

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