Ein spannendes Jahr 2015 mit vielen Herausforderungen neigt sich dem Ende zu. Überall in Deutschland und auch hier bei uns kamen viele hilfesuchende Menschen aus Krisengebieten an, die auf ein besseres Leben in Frieden und Freiheit hoffen. Für uns war und ist es eine große Herausforderung für all diese Menschen eine menschenwürdige Unterbringung zu gewährleisten. Über

250 Personen unterschiedlichster Nationalität und Religion werden bis Jahresende ihren Aufenthalt in Eiderstedthaben. Dank der vielfältigen Unterstützung aus derBevölkerung ist es bisher gelungen, dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten in den Gemeinden zu nutzen. Konnten wir bisher auf Gemeinschaftsunterkünfte verzichten, wird dies 2016 bei den zu erwartenden Asylbewerberzahlen eher nicht möglich sein. Besonders erfreulich ist es, dass Dank des großartigen Engagements von mehr als 50 freiwilligen Helferinnen und Helfern so gute Arbeit für die Integration der hier ankommenden Menschen geleistet wird. Von Willkommensteams über Alltagshilfen, Sprachförderung bis hin zur persönlichen Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen sowie einer ausgeprägten Spendenbereitschaft erfahren die Asylsuchenden tolle Hilfsangebote, die es Ihnen
leichter machen, sich hier  bei uns zu orientieren und im besten Falle zu integrieren. Die Einrichtung der Stelle für die Koordination der damit mit verbundenen Belange hat sich als richtiger Schritt erwiesen und wird durch die tolle Arbeit von Rebecca Mansel sichtbar. Wenn auch eine solch große Aufgabe nicht immer ohne Reibungsverluste gelingen kann, so ist die große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung gar nicht in Worte zu fassen. Ein herzliches Dankeschön richten wir an alle, die sich vor Ort für die Anliegen der Asylbewerber engagieren. An dieser Stelle richtet sich unser Dank genauso auch an die Mitarbeiter/Innen der Amtsverwaltung, die in besonderem Maße in diesem Aufgabenkomplex tätig sind und sich häufig unter Zurückstellung privater Belange einsetzen. 2015 gab es weitere Themen, die besonders zu erwähnen sind: So feierte neben der Stadt Tönning auch die Stadt Garding ihr 425-jähriges Jubiläum mit diver-sen Veranstaltungen über das Jahr verteilt. Der Kooperationsraum Mittleres Eiderstedt nahm im März seine Arbeit auf und erzielte mit einem Workshop im Juni erste Ergebnisse. In 2016 bis 2018 soll diese Arbeit mit externer Begleitung jetzt deutlich intensiviert werden. Durch den Zusammenschluss zur Lokalen Tourismus Organisation Eiderstedt unter der Federführend unter der Tourismuszentrale St. Peter- Ording hat die Region Eiderstedt ihre Vermarktungsstrukturen gestärkt. Für 2016
gibt es erstmals ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis. Das Leuchtturmprojekt „Erhalt der historischen Baukultur“ konnte im Juni 2015
erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt 70 typische Gebäude konnten mit Hilfe dieses Projekts in Wert gesetzt werden. Die Stadt
Garding und auch Kirchspiel Garding begannen das Jahr 2015 jeweils mit neuen Bürgermeistern. Andrea Kummerscheidt übernahm im Februar das Bürgermeisteramt in Garding von Ranjet Biermann, der zurückgetreten war. Bereits im Januar wählte die Gemeindevertretung von Kirchspiel Garding Richard Merkner als Nachfolger von Mewes Kühl zum neuen Bürgermeister. Beide nehmen damit auch einen Sitz im Amtsausschuss ein. Kay-Uwe Cornils aus Gardingwurde dann vom Amtsausschuss zum 2. stv. Amtsdirektor gewählt. Die Diskussion um die Schließung des
Tönninger Krankenhauses beschäftigt uns aktuell und auch weiterhin in hohem Maße. Die Bürgermeister der Eiderstedter Gemeinden und auch der Amtsausschuss haben sich klar für den Erhalt des Klinikums Tönning positioniert. Für das vergangene Jahr bedanken wir uns bei Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger für Ihr Vertrauen, Ihren Einsatz, Ihre Wünsche und auch Ihre Kritik. Wir hoffen auch im kommenden
Jahr 2016 auf Ihre rege Beteiligung und wünschen Ihnen allen einen guten Start in ein gutes und hoffentlich friedvolles Jahr 2016.
Christian Marwig
Amtsvorsteher
Herbert Lorenzen
Amtsdirektor

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