Mit einer Abordnung von 15 Kindern wollten die Kinder des ADS-Kindergartens Brückenstraße aus Friedrichstadt mit ihrer Erzieherin Petra Harders sich im Rathaus beim Bürgermeister Eggert Vogt über die Sauberkeit in ihrer Stadt beschweren. Der Bürgermeister ließ sich nicht lange bitten und besuchte die Kinder selbst im Kindergarten, um mit ihnen über die Problematik zu sprechen.

„Bei unseren Spaziergängen durch Friedrichstadt sind uns die vielen Hundehaufen aufgefallen. Da kann man auch `reintreten und das stinkt“, berichteten die Kinder. Ein gemaltes Bild verdeutlichte die Problematik. Die Kinder präsentierten sogleich einen Vorschlag, wie auf das Thema aufmerksam gemacht werden kann. Mit selbstgebastelten Fähnchen in leuchtend rot mit der Aufschrift „Den Kindern kommen die Tränen, wenn sie diese Hundehaufen sehen“ möchten die Kinder auf die Hundehaufen aufmerksam machen.

Auf ihren Spaziergängen werden die Fähnchen bis Samstag, den 17. März 2018 aufgestellt, denn an dem Tag lädt die Stadt Friedrichstadt ein „Wir machen Friedrichstadt sauber“ – Treffpunkt ist um 9.30 Uhr auf dem Marktplatz. Die Fähnchen, die an dem Tag nicht eingesammelt werden und dann noch stehen, werden von den Kindern im Anschluss eingesammelt. Hierfür bekommt der Kindergarten Handschuhe und Eimer von der Firma P+J Claussen gesponsert.

Die Bitte der Kinder richtet sich an die Hundehalter, die Hinterlassenschaften fachgerecht zu entsorgen. Die Bürger sollten helfen, dass Umwelt und Menschen nicht mehr als nötig unter den Hinterlassenschaften der Hunde zu leiden haben. Jeder Hundehalter sollte auf der Gassietour Beutel
mitnehmen, für den Notfall gibt es in der Stadt Beutelspender. Zu entsorgen sind die Beutel in den zahlreichen Restmüllbehältern. Verantwortungsbewusste Hundehalter kümmern sich sachgerecht, für die übrigen gibt es unter Umständen Bußgelder.

Die Aktion der Kinder steht im Zusammenhang mit dem derzeitigen Umweltprojekt im Kindergarten Brückenstraße, Friedrichstadt, in dem ein verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber den Mitmenschen, der Natur und Umwelt vermittelt wird.

Quelle: Pressemitteilung

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Tönning
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Eider-Kurier (Redaktion)

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