Pünktlich zum Beginn der Ferien geht die erste Schnellladestation in Heide in Nähe der A23 ans Netz. In nur 20 bis 30 Minuten können alle gängigen Elektroautotypen aufgeladen werden. Die Station ist der erste realisierte Standort des geplanten Schnellladenetzes entlang der Achse A23/B5 zwischen Hamburg und Süddänemark. In den nächsten Monaten sollen weitere Schnelllader folgen.

 

Heide. Die erste Schnellladestation wurde bei famila in Heide errichtet. Während der Akku aufgeladen wird, können die Fahrer und Mitfahrer einkaufen oder die Gastronomie des Einkaufszentrums nutzen. „Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden ein zusätzliches Angebot bieten können“, sagt Burkhard Ehlers, Leiter des famila-Warenhauses in Heide. Das Berliner Unternehmen Allego, das die Station in Heide betreibt, baut Ladeinfrastruktur in ganz Deutschland auf. „Der Standort in Heide passt sehr gut in das „Fast- E“ Projekt, mit dem wir gemeinsam mit unseren Partnern ein flächendeckendes Schnellladenetz in Deutschland aufbauen. Bei der Standortsuche lieferte uns die Machbarkeitsstudie der Regionalen Kooperation Westküste eine hervorragende Grundlage. Zudem haben die Ansprechpartner vor Ort uns sehr geholfen, die Station zügig zu realisieren“, so Harold Langenberg, Head of Strategy & Communication bei Allego. Die Machbarkeitsstudie ermittelt den Bedarf für die neue Ladeinfrastruktur und gibt Aufschluss über geeignete Standorte für Ladepunkte an der Westküste. Initiiert wurde die Studie von Gunnar Thöle, Klimaschutzmanager des Seite 2 von 2 Kreises Nordfriesland. Gemeinsam mit der Projektgesellschaft Norderelbe und den Kreisen Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg wurde das Projekt auf den Weg gebracht. Die Projektgesellschaft Norderelbe begleitet die Umsetzung des Schnellladenetzes im Rahmen des Regionalmanagements für die Regionale Kooperation Westküste. „Ein flächendeckendes Schnellladenetz ist eine wichtige Voraussetzung, damit die Elektromobilität wirklich alltagstauglich wird“, ist sich Landrat Dr. Klimant sicher. „Mit den Schnellladestationen nutzen wir zudem den grünen Strom, der bei uns an der Westküste erzeugt wird“, so der Landrat.

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Eider-Kurier (Redaktion)

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