BREDSTEDT. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Prominente
Vertreter der Geschichtsforschung im nördlichsten Bundesland trafen sich im
Nordfriisk Instituut in Bredstedt, um den „1. Tag der
schleswig-holsteinischen Geschichte“ vorzubereiten. Bei dieser großen
überregionalen Veranstaltung  im Juni werden mehrere Themen der
nordfriesischen Geschichte präsentiert.

Professor Dr. Thomas Steensen führte die Gäste zu Beginn in den neuen
Multimediasaal und den Magazinkeller des Nordfriisk Instituut, beides fand
großen Anklang. Als Beiratssprecher der Gesellschaft für
Schleswig-Holsteinische Geschichte koordiniert Steensen das Programm des
„Tags der Geschichte“, der am 11. Juni im Hohen Arsenal in Rendsburg
gehalten wird. Er schlug das Hauptthema „Mythen“ vor, und davon gibt es
viele in Nordfriesland. So werden drei von insgesamt sechs Vorträgen
friesischen Mythen gewidmet sein. Albert Panten befasst sich mit dem
legendären Rungholt. Dr. Claas Riecken wird dem friesischen Wahlspruch
„Lieber tot als Sklave“ nachspüren. Dr. Paul-Heinz Pauseback beantwortet die
Frage, ob die Karriere „vom Tellerwäscher zum Millionär“ typisch für
nordfriesische Auswanderer war.

Für alle historisch Interessierten in Nordfriesland und darüber hinaus lohnt
es sich also, schon jetzt den 11. Juni im Terminkalender zu markieren.  (PM)

Zum Foto:
Gastgeber Professor Dr. Thomas Steensen (ganz links) begrüßte
Vorstandsmitglieder der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte
im Nordfriisk Instituut, nämlich (v. l.) Werner Junge, Professor Dr. Detlev
Kraack, den Vorsitzenden Jörg-Dietrich Kamischke, Schriftführer Dr.
Christian Pletzing (Direktor der Akademie Sankelmark), Dr. Martin Skaruppe
(auch Präsident der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft) und
Dr. Jens Ahlers (Direktor der Landesbibliothek in Kiel).

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