BREDSTEDT Im Rahmen des 26. Nordfriesischen Sommer-Instituts erklärt Prof. Dr. Hauke Jöns allgemeinverständlich für ein interessiertes Publikum, wie vor 1.500 Jahren in Nordfriesland Eisen gewonnen wurde. Mitveranstalter ist der Verein Natur und Kultur um den Stollberg. Es werden eine Exkursion und ein anschließender Vortrag angeboten. Jöns stellt dabei die Frage: „War Nordfriesland damals eine Art ‚Ruhrgebiet des Nordens‘?“ Die Besichtigung der vorgeschichtlichen „Industriegebiete“ Nordfrieslands in Büttjebüll und Joldelund startet mit eigenem Pkw auf dem Parkplatz Stollberg an der B5 am Mittwoch, 27. Juli , um 15.30 Uhr. Dort ist der Treffpunkt der Exkursion. Weiter geht es mit dem Vortrag am selben Tag um 19.30 Uhr im Nordfriisk Instituut, Süderstr. 30, Bredstedt. Dort kann man auch teilnehmen, wenn man die Exkursion verpasst hat. Jöns gilt als hochkarätiger Experte auf seinem Gebiet, der schon in den 1990er-Jahren Ausgrabungen am Kammberg in Joldelund durchgeführt hat. Gegenwärtig ist er Leiter der kulturwissenschaftlichen Abteilung des Niedersächsischen Instituts für historische Küstenforschung in Wilhelmshaven und lehrt zugleich Ur- und Frühgeschichte an der Universität Rostock. Die Reihe wird unterstützt von der Nord-Ostsee Sparkasse. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten. (NfI).

Zum Bild:
Ausgrabungen am Kammberg in Joldelund

Über den Autor

Tönning
Google+

Eider-Kurier (Redaktion)

Ähnliche Beiträge

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.