Wie können Kulturschaffende den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer unterstützen? Wie gestaltet man ein eindrucksvolles Wattfoto? Was haben erneuerbare Energien mit dem Wattenmeerschutz zu tun? Diesen und anderen Fragen gingen Nationalpark-Partner bei ihrer Jahrestagung im Breklumer Christian-Jensen-Kolleg nach – an Thementischen, deren Inhalte sie selbst angeregt hatten und an denen nun engagiert diskutiert wurde.

Die Thementische haben Tradition bei den Jahrestreffen der Nationalpark-Partner: Hier können die Teilnehmer sich bei Fachleuten über Fragestellungen ihrer Wahl informieren, können sich austauschen, neue Kontakte knüpfen, netzwerken im besten Sinne – wozu auch die Pausen wieder ausgiebig genutzt wurden.

„Netzwerk“ ist ohnehin der meist-gehörte Begriff für die Gemeinschaft der Nationalpark-Partner. Sie kommen aus den verschiedensten Bereichen zwischen Naturschutz und Tourismus: Es sind Betriebe, Vereine, Institutionen, Initiativen, Einzelpersonen, Kommunen, mittlerweile annähernd 180. Was sie verbindet, ist das Engagement für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer: „Unsere Nationalpark-Partner prägen ganz entscheidend das Bild unseres Nationalparks, sowohl für Urlaubsgäste als auch für Einheimische“, so der Leiter der Nationalparkverwaltung Detlef Hansen.

Hansen informierte über aktuelle Entwicklungen im Nationalpark, die Vorsitzende des Partner-Vergaberates Anja Szczesinski ließ das Jahr 2017 mit Blick auf das Partnerprojekt Revue passieren. Eine Bilanz, von der Präsenz bei (auch überregionalen) Veranstaltungen und in Publikationen bis hin zu Fortbildungen, allen voran jedoch díe vielfältigen Aktivitäten zum Nationalpark-Themenjahr Salzwiesen. Grund genug, auch in diesem Jahr ein Nationalpark-Themenjahr – zu Muscheln und Schnecken – auszurufen, für das die Partner bereits vielfältige Beiträge entwickelt haben.

Anregenden Input in Form von Ideen für die Planung von „Green Events“, attraktiven nachhaltigen Veranstaltungen also, erhielten die rund 100 Tagungsteilnehmer von der Bildungs- und Kommunikationsexpertin Helen Schepers.

Und Preise gab es auch, für gleich elf Nationalpark-Partner als „beste Umweltchecker“ der Jahre 2015 bis 2017.
Es sind: Alte Schule Westerhever, Mars-Skipper-Hof (Kotzenbüll), Naturerlebnis Nationalpark, Bio-Apartments Dünenzeit (St. Peter-Ording), Friesenhof Pellworm, Steinzeitpark Dithmarschen, Schutzstation Wattenmeer, Haus Sonnenberg (Koldenbüttel), Strandhotel Fernsicht (Tönning), Paulsen’s Landhotel und Restaurant (Bohmstedt), Erlebniszentrum Naturgewalten (List auf Sylt).

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Eider-Kurier (Redaktion)

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