Die Witzworter Archivgruppe und das Ehepaar Gericke (Foto) haben jetzt in Reimersbude für alle Interessierten vier Infotafeln zur Geschichte aufgestellt. Die Tafeln hängen in der warmen Jahreszeit am Geländer der Überfahrt über den Sielzug beim Haus Reimersbude Nr. 14. Von dort aus sind sie für Radfahrer, Spaziergänger oder aufmerksame Autofahrer leicht zu entdecken.

Das Anhalten lohnt sich, denn die Tafeln beschreiben anschaulich die Geschichte von Reimersbude, den Fischfang in der Eider, Küstenschutz und Entwässerung und nicht zuletzt die Gemeinde Witzwort, zu der Reimersbude gehört. So erfährt man, dass der Name auf einen Fährmann namens Reimers zurückzuführen ist, der sich dort seine Bude baute, dass die Witzworter Störfischer noch in den 1950er Jahren dort Störe gefangen haben – den größten mit einem Gewicht von 160 Kilogramm – und dass die Arbeit beim Küstenschutz besser von der Hand ging, wenn ein Kollege mit dem Akkordeon aufspielte.

„Ich war zum Beispiel überrascht, zu erfahren, wie wichtig Reimersbude für die Entwässerung des Umlandes ist,“ kommentiert Angelika Gericke eine der Tafeln. Und das Archivgruppenmitglied Angela Jansen fügt hinzu: „Schön, dass wir hier unsere Tafeln aufstellen können und damit allen Vorbeikommenden die Geschichte dieses Ortes nahebringen können“.

Quelle: Archivgruppe Witzwort

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Eider-Kurier (Redaktion)

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