Geräuschlos, flott und nachhaltig – so werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN.SH) künftig immer mehr Dienstfahrten unternehmen. Mit der Beschaffung von sechs weiteren Elektrofahrzeugen sind jetzt insgesamt acht E-Mobile im Einsatz. Damit nimmt der LKN.SH eine Vorreiterrolle unter den Landesbehörden ein.

 

Fünf der neuen Fahrzeuge sind Transporter des Typ Nissan E-NV 200. Mit ihrer Alltagsreichweite von 130 Kilometern werden sie in den vier Baubetrieben der Westküste sowie im Multimar Wattforum für Materialtransporte eingesetzt. Auf den Betriebshöfen und im Multimar wurden Schnellladestationen installiert, die sie innerhalb weniger Stunden aufladen können. Damit wurde ein Netz an Ladeinfrastruktur für Dienstfahrzeuge an der gesamten Westküste aufgebaut. Für die LKN-Betriebsstätte in Itzehoe wurde ein elektrischer Renault Zoe beschafft, der dritte seiner Art, denn an den Standorten in Husum und Tönning, läuft jeweils einer.

 

„Wir erwarten bis zur Hälfte niedrigere Treibstoff- und Wartungskosten als bei denselben Modellen mit Verbrennungsmotoren. Zudem werden jährlich insgesamt etwa 13 Tonnen CO2 eingespart“, freut sich Gunnar Görrissen, der sich im LKN für die Beschaffung der E-Mobile einsetzt. Er weist darauf hin, dass die Mitarbeiter des LKN so Erfahrungen in Sachen E-Mobilität sammeln können.

 

Das Kieler Energiewende- und Umweltministerium und das Bundesverkehrsministerium förderten die Beschaffung. Die Landesregierung unterstützt in ihrer Landesstrategie Elektromobilität die Weiterentwicklung der Elektromobilität im Lande als umweltfreundliches und nachhaltiges Mobilitätskonzept der Zukunft.

 

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Eider-Kurier (Redaktion)

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